Baugenehmigungen steigen - trotz Marktunsicherheit (Fri, 17 Apr 2026)
Aufwärtstrend im Februar 2026 sollte durch einen Bau-Turbo II unterstützt werden
(17.04.2026) Für den Februar 2026 meldete das Statistische Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Genehmigungsplus bei Wohn- und Nichtwohngebäuden (Neu- und Umbau) von 24,1 Prozent bzw. 22.200
Wohnungen. Auch der Aufwärtstrend bei den Genehmigungen für den Neubau von Mehrfamilienhäusern setzte sich mit rund 11.400 genehmigten Wohnungen bzw. + 18,0 Prozent gegenüber Februar 2025 fort. In
den ersten beiden Monaten des Jahres wurden 41.700 Wohnungen in neuen und bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Damit ergibt sich ein Plus von 16,2 Prozent.
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Nahost-Konflikt treibt Baukosten: Ohne Stoffpreisgleitklauseln droht Investitionsstau (Mi, 15 Apr 2026)
15.04.2026) Steigende Baustoffpreise und unsichere Lieferketten infolge des Nahost-Konflikts setzen Bauprojekte zunehmend unter Druck. Der Bauindustrieverband Ost e. V. (BIVO) fordert deshalb eine
schnelle Wiedereinführung von Stoffpreisgleitklauseln, um die Umsetzung öffentlicher Investitionen - insbesondere im Rahmen des Sondervermögens Infrastruktur - zu sichern. Hierzu äußert sich
BIVO-Hauptgeschäftsführer Dr. Robert Momberg:
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Hohe Spritpreise: Bauwirtschaft kritisiert Entlastungsprämie (Mi, 15 Apr 2026)
Unternehmen werden moralisch unter Druck gesetzt
(15.04.2026) Die Bauwirtschaft Baden-Württemberg reagiert mit Unverständnis auf die vom Koalitionsausschuss beschlossene steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1.000 Euro für
Arbeitnehmer. "Die Prämie ist zwar freiwillig, setzt Unternehmen aber durch die Erwartungshaltung der Beschäftigten massiv unter moralischen Druck. Eine solche zusätzliche Kostenbelastung ist in der
momentanen Lage Gift insbesondere für kleine und mittlere Betriebe in der Bauwirtschaft. Die Bauunternehmen haben schließlich selbst mit den enormen Preissteigerungen bei Energie und Baumaterialien
zu kämpfen, die durch den Irankrieg verursacht werden", erklärt Hauptgeschäftsführer Thomas Möller.
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Koalitionsbeschlüsse in Berlin: "Entlastung auf dem Rücken der Betriebe" (Mi, 15 Apr 2026)
(15.04.2026) Zu der in der jüngsten Koalitionsklausur beschlossenen Entlastungsprämie erklärt Jan Christian Janßen, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft im Norden: "Die Ergebnisse der
Koalitionsklausur sind für die heimische Bau- und Ausbauwirtschaft bitter und krass enttäuschend. Statt dringend benötigter Entlastungen für die Betriebe liefert die Bundesregierung das Gegenteil:
Sie wälzt die Kosten ihrer Maßnahmen einseitig auf die Unternehmen ab."
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Explodierende Kosten setzen Baumittelstand zunehmend unter Druck (Mi, 15 Apr 2026)
Verband fordert praktikable, faire und transparente Preisanpassungsmechanismen
(15.04.2026) Die Preise an den Zapfsäulen erreichen neue Höchststände - mit spürbaren Folgen weit über den Individualverkehr hinaus. Während Verbraucher die Belastung unmittelbar im Alltag erleben,
geraten auch Bauunternehmen zunehmend unter erheblichen Kostendruck. Drastische Preissprünge bei energie- und rohölbasierten Produkten wie Bitumen und Diesel erschweren die Kalkulation von
Bauprojekten erheblich und entziehen sich einer verlässlichen Prognose.
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Heizungsgesetz: Bundesregierung muss endlich liefern (Fr, 10 Apr 2026)
(10.04.2026) Die Bundesregierung wird bis Ostern einen Gesetzentwurf im Kabinett beschließen", hatten die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD mit Blick auf das Gebäudemodernisierungsgesetz
(GMG) am 24. Februar angekündigt. Dass dies nicht geschah, ist für den Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg (FV SHK-BW) ein ernstes Signal, nachdem bereits die GMG-Eckpunkte mit einem
Monat Verzögerung vorgestellt worden waren. Deshalb fordert der Verband des SHK-Handwerks nun schnellstmöglich drei konkrete Schritte: Eine Verschiebung der Pflicht zu 65 Prozent Erneuerbaren
Energien in Großstädten, einen parteiübergreifenden Konsens in der Energiepolitik und eine echte Wahlfreiheit der Heizung für Hausbesitzer.
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Bezahlbaren Wohnungsbau beschleunigen (Do, 09 Apr 2026)
(09.04.2026) Anlässlich seines Besuchs bei den Emsländer Baustoffwerken in Haren (Ems) hat sich der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) über moderne Produktionsverfahren im
Mauerwerksbau informiert. Im Mittelpunkt stand die serielle Vorfertigung von Wandtafeln aus Kalksandstein, die eine beschleunigte und qualitätsgesicherte Bauweise ermöglicht.
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BauGB-Novelle: Richtige Ansätze, aber noch kein echter "Bau-Turbo" für bezahlbaren Wohnraum (Mi, 08 Apr 2026)
(08.04.2026) Angesichts der anhaltend angespannten Lage auf den Wohnungsmärkten in Deutschland sieht der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW im Referentenentwurf zur BauGB-Novelle zwar wichtige
Ansätze, aber noch keinen entscheidenden Durchbruch für schnelleres und bezahlbares Bauen.
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Kosten und Komfort im Blick: Wo sparen bei der Fertighausplanung sinnvoll ist (Mi, 08 Apr 2026)
(08.04.2026) Der Bau eines Eigenheims zählt zu den größten Investitionen im Leben. Daher stellt sich die Frage: Wie viel Haus bekomme ich für mein Geld? Im Fertighausbau können Baufamilien ihr
Eigenheim sehr gut an ihrem Budget als auch an ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen - von der Wahl der Ausbaustufe mit etwaigen Eigenleistungen über die gewünschte Ausstattung bis hin zu
vorgeplanten oder ganz individuellen Grundrissvarianten.
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Aus Leerstand wird Wohnraum (Do, 02 Apr 2026)
Förderprogramm Gewerbe zu Wohnen startet im Juli 2026 / bis zu 30.000 Euro Förderung je Wohneinheit
(02.04.2026) In Deutschland besteht weiterhin ein großer Bedarf an neuem Wohnraum. Gleichzeitig gibt es in vielen Städten und Regionen leerstehende und unsanierte Gewerbeimmobilien mit wenig
Nutzungsperspektive. Das bietet eine große Chance, um durch Umbau und energetische Ertüchtigung umweltschonend klimafreundlichen neuen Wohnraum zu schaffen. Das Bundesbauministerium möchte dabei
unterstützen, diese Chance zu nutzen und plant deshalb zum Juli 2026 den Förderstart für das Förderprogramm "Gewerbe zu Wohnen (GzW)". Für das Jahr 2026 stehen 300 Millionen Euro bereit.
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Bauhauptgewerbe: Entgeltangleichung zwischen Ost und West zum 1. April 2026 (Do, 02 Apr 2026)
(02.04.2026) Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Erstmals gelten für die rund 930.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes bundesweit identische Vergütungssätze. Mit der dritten Stufe des
Tarifabschlusses vom 14. Juni 2024 wird die jahrzehntelange Lücke zwischen Ost und West geschlossen. "Mit diesem Tag haben wir ein lang verfolgtes Ziel erreicht. Es ist ein besonderer Moment für die
Branche und für uns als Tarifpartner", so Jutta Beeke, Vizepräsidentin Sozialpolitik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Geschäftsführerin von ECHTERHOFF.
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Bundestag beschließt neue Regeln für Sicherheitsbeauftragte (Di, 31 Mär 2026)
(31.03.2026) Der Deutsche Bundestag hat neue Regelungen für Sicherheitsbeauftragte in Unternehmen beschlossen. Künftig soll ihre Bestellung stärker an der tatsächlichen Gefährdungssituation im
Unternehmen ausgerichtet werden. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) sowie die
Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) begrüßen die Anpassung, die den besonderen Arbeitsbedingungen in der Bauwirtschaft Rechnung trägt.
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Wohnungsbautag: Weniger diskutieren, einfach mehr bauen (Mo, 30 Mär 2026)
(30.03.2026) Zum heutigen Wohnungsbau-Tag erklärt Wolfgang Schubert-Raab, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe: "Der Bund muss beim Wohnungsbau jetzt Tempo machen. Es vergehen von der
Planung über die Genehmigung bis zur Fertigstellung einer Wohnung in der Regel 18 bis 24 Monate. Das heißt: Damit der Wohnungsbau in dieser Legislaturperiode noch Fahrt aufnimmt, brauchen wir
schnellstmöglich verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen.
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Heizungsindustrie: Schwacher Modernisierungsmarkt bremst CO₂-Einsparung (Mo, 30 Mär 2026)
(30.03.2026) Die Modernisierung alter Heizungsanlagen hat im Jahr 2025 rund 2 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsunternehmens
Frontier Economics im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).
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Parkraumbedarf des Handwerks wird endlich mitgedacht (Mo, 30 Mär 2026)
(30.03.2026) Zur Verabschiedung der Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) durch den Deutschen Bundestag am 26. März 2026 erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des
Deutschen Handwerks (ZDH):
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Kostensteigerungen und Bürokratie im Wohnungsbau (Fr, 27 Mär 2026)
(27.03.2026) Im Wohnungsbau explodieren die Kosten - Bau- und Planungsrecht sind bei der Entwicklung von Wohnprojekten nicht hilfreich. Zu diesen Einschätzungen kamen die zu einem öffentlichen
Fachgespräch des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen am Mittwoch geladenen Sachverständigen.
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Gegen die Wohnungskrise: Deutschland muss günstiger und dadurch mehr bauen (Fr, 27 Mär 2026)
Absturz auf unter 200.000 Neubau-Wohnungen droht -Mangel an kleinen Wohnungen verschärft Krise enorm
(27.03.2026) Die rote Linie beim Neubau wird gerissen: Experten erwarten in diesem Jahr einen Absturz auf unter 200.000 neu gebaute Wohnungen. Das ist nicht einmal die Hälfte der Neubauwohnungen, die
es geben müsste. Gleichzeitig geht auf dem Wohnungsmarkt nichts mehr: Wer umzieht, hat verloren. Selbst wer in eine deutlich kleinere Wohnung wechseln will, zahlt drauf. Die Folge: Der Wohnungsmarkt
ist eingefroren. Diese Bilanz zieht der Wohnungsbau-Tag heute in Berlin. Das Fazit des Branchen-Gipfels: Deutschland steckt beim Wohnen in der Krisenstarre.
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Auftragseingänge Bauhauptgewerbe: Im Straßenbau fehlen Aufträge (Do, 26 Mär 2026)
(26.03.2026) Die heute (25.03.2026) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe für Januar 2026 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer
Zentralverband Deutsches Baugewerbe:
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Baugewerbe zu Reformplänen: Effizienter Wohnungsbau statt neuer Behörde (Do, 26 Mär 2026)
(26.03.2026) Die heute (25.03.2026) von Vizekanzler Klingbeil in einer Grundsatzrede zur Modernisierung Deutschlands bei der Bertelsmann-Stiftung in Berlin geäußerten Reformpläne kommentiert Felix
Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:
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Schäden durch Baustellen: Wann haftet die Gemeinde? (Do, 26 Mär 2026)
(26.03.2025) Baustellen können auf unterschiedliche Art Schäden bei Passanten, Anwohnern und Verkehrsteilnehmern verursachen. In einigen Fällen muss die Gemeinde dann die Haftung für den Schaden
übernehmen.
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